Das Manifest
Keine Kulisse. Kein Funnel. Kochen.
2008 haben wir angefangen – ohne Plan, ohne Businessplan, in loser Folge, immer dann, wenn gerade Lust und ein Ort zusammenkamen. Kein Investor, kein Hashtag‑Ziel, kein „Erlebniskonzept" von einer Agentur. Nur eine Feuerschale, eine Grossmutterküche mit Blumentapete und die Nummer von jemandem, der einen Hof hatte.
Die Menüs schrieben wir von Hand auf karierte Zettel – Apéro, fünf Gänge, ein Dessert vom Feuer, dazu Wein, der reichte, solange die Gespräche dauerten. Wer kam, kannte meistens niemanden. Am Ende kannte jeder jeden.
→ 100% echt, 0% KulisseIrgendwann wurde aus unserer Schnapsidee ein Wort, das heute für ziemlich genau das steht, was wir nie sein wollten: inszeniert, gesponsert, austauschbar. Also haben wir aufgehört, bevor wir selbst zur Karikatur wurden.
Jetzt ist genug Zeit vergangen. Der Hunger ist zurück – und mit ihm eine neue Reihe.